Dienstag, 1. März 2016

Wir sind die Welt

Wir sind die Welt-Zeichen setzen gegen die Unmenschlichkeit in Europa und gegen Fremdenhass.

Die jüngsten Ereignisse in Sachsen und an der Grenze in Mazedonien sind Anlass aufzustehen und den Widerstand gegen die Unmenschlichkeit in Europa zu zeigen und organisieren.
Die Drehscheiben Düsseldorf, Dortmund, Köln und Passau haben eine Bundesweite Aktion gegen diesen Rassismus und gegen das versagen der europäischen Politik am 2. April geplant. Hamburg hat sich dem angeschlossen, weitere Städte sind noch in der Planung. 
In Dortmund hat die Planung und Organisation Train of Hope übernommen. 
In Dortmund ist geplant eine Menschenkette in Spiralform, als Symbol einer bunten Erde aufzustellen. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Das Ganze soll mit Musik und Kunst dargestellt werden. Genauere Infos folgen. 
Train of Hope ruft alle Menschen in Dortmund auf, macht mit und zeigt Farbe gegen Rassismus in ganz Deutschland und sagt ganz laut NEIN zu der unmenschlichen Abschottungspolitik Europas und gegen jeglichen Rassismus in der Welt.
Hier der Link zur Facebookseite der Veranstaltung.
https://www.facebook.com/events/1551875485141982/permalink/1551902175139313/





Montag, 29. Februar 2016

Europas wahres Gesicht

Es sind Bilder, die ich immer befürchtet habe. Leider sind sie nun bittere Realität geworden. Europa hat sich entschlossen die Grenzen dicht zu machen und sich gegen die Menschen auf der Flucht abzuschotten. Heute wurde in Mazedonien das erste Mal eine Grenze überschritten und auf Flüchtlinge geschossen. Die Munition waren Tränengasgranaten, sie sind aber für mich jederzeit austauschbar. Alleine die Tatsache, dass von Soldaten Waffen gegen Menschen gerichtet werden, die hier bei uns in Europa Schutz vor Krieg und Terror suchen ist für mich eine unerträgliche Realität. 
Heute hat Europa die Maske fallen lassen und gezeigt wie weit es gehen wird um seinen Kuchen zu verteidigen, der über Jahrhunderte auf Kosten Anderer gebacken wurde. Heute hat Europa gezeigt, dass es bereit ist für die Gedankengänge von Frau Storch. Die nachfolgenden Bilder zeigen Menschen, die völlig verzweifelt und entkräftet sind. Für sie gibt es keinen Weg mehr zurück. Entweder sie schaffen es nach Europa oder sie finden den Tod. Das wissen diese Menschen und trotzdem haben sie sich auf den Weg gemacht und sie werden sich nicht aufhalten lassen. 
Schon als die ersten Kontrollen an Grenzen eingeführt und begonnen wurde Zäune zu bauen habe ich gesagt, dass diese verzweifelten Menschen damit nicht aufzuhalten sind, ja dass selbst wenn man auf sie schießen würde sie sich nicht zurückhalten lassen werden. Dass nun so schnell geschossen würde, wenn bisher auch nur mit Tränengas hätte ich nicht erwartet.
 


Es wird Zeit endlich aufzuwachen und sich nicht länger vor den Karren derer spannen zu lassen, die von der derzeitigen Situation profitieren. Es sind knallharte wirtschaftliche Interessen, die zu der Situation in der Welt und geführt haben und es geht alleine nur darum diese Interessen zu wahren. Es ist gut, wenn sich in Deutschland der Sozialneid gegen geflüchtete Menschen richtet. Es lenkt davon ab, wer den Menschen, die in Deutschland unter Armut leiden wirklich etwas weggenommen hat. So lange die Menschen nach rechts und links sehen und verteilen wollen und vergessen, dass es längst an der Zeit wäre von oben nach unten zu verteilen ist es gut für die Reichen dieser Welt. So lange wir aber zu solchen Bildern schweigen und sie hin nehmen, machen wir uns mit schuldig an jedem traumatisiertem Kind, dem seine Kindheit genommen wird und an jedem Toten in diesem grausamen Spiel. Es darf nicht sein, dass der Krieg, vor dem diese Menschen geflüchtet sind an den grenzen Europas weiter geführt wird. Wir sind verpflichtet, so wir uns zurecht Menschen nennen wollen,unsere Stimmen zu erheben und dem Treiben der Seehofers ein Ende zu setzen. Wer jetzt noch länger schweigt und diese unmenschliche Politik der Abschottung weiter unterstützt, macht sich mit schuldig an den Toten an den Grenzen Europas, die es früher oder später geben wird.   

Montag, 26. August 2013

Offener Brief an Herr Westerwelle. Wie bitte soll das gehen Herr Westerwelle?!?

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

soeben habe ich auf der Seite des Auswärtigen Amtes die nachfolgende Pressemitteilung entdeckt.

PRESSEMITTEILUNG

Ägypten: Menschenrechtsbeauftragter Löning verurteilt Gewalt gegen Christen
Erscheinungsdatum 20.08.2013

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, erklärte heute (20.08.) zu den Ausschreitungen gegen Christen in Ägypten:

"Die Ausschreitungen in Ägypten erfüllen uns mit größter Sorge und wir verurteilen die Gewalt auf das Schärfste. Allen Opfern und ihren Angehörigen gilt unser tiefstes Mitgefühl. Es liegt in Verantwortung der Regierung, alle ihre Bürgerinnen und Bürger vor Gewalt zu schützen.
Mich entsetzen die Bilder von zerstörten und verwüsteten Kirchen und die Berichte von brutalen Angriffen auf Christen. In der momentanen Lage in Ägypten gilt es, den Schutz von religiösen Minderheiten sicherzustellen. Ich erwarte von der ägyptischen Regierung, dass sie dieser Verantwortung nachkommt und alles dafür tut, um gezielte Übergriffe gegen christliche Ägypter zu verhindern. Die Führung der Muslimbrüder ist aufgefordert, die Gewalt öffentlich zu verurteilen und sicherzustellen, dass sich ihre Mitglieder nicht an den Angriffen beteiligen. Religiöse Minderheiten dürfen nicht die Leidtragenden der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzungen werden.
Die Ereignisse der vergangenen Tage machen deutlich, dass Christen bei gewaltsamen Ausschreitungen besonders gefährdet sind. Daher macht Deutschland immer wieder auf die besondere Schutzbedürftigkeit von religiösen Minderheiten aufmerksam.

Hintergrund:


Seit der Räumung der Protestlager in Kairo in der vergangenen Woche´kommt es landesweit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Insbesondere kirchliche Einrichtungen sind dabei ins Visier der Extremisten geraten. Nach Angaben aus kirchlichen Kreisen verwüsteten mutmaßliche Islamisten rund 60 christliche Gotteshäuser, kirchliche Gebäude, Krankenhäuser und Schulen. In Oberägypten, wo viele Christen leben, wo aber auch die Muslimbrüder ihre Hochburg haben, wurden in den vergangenen Tagen Häuser und Geschäfte von Christen zerstört. Die Vertreter der Kirchen berichten, dass bislang sieben Christen ums Leben gekommen sind, 17 entführt und Hunderte verletzt wurden.

Die Bundesregierung hat ihre Sorge angesichts der gewaltsamen Übergriffe auf Kopten und christliche Einrichtungen zum Ausdruck gebracht. Außenminister Westerwelle forderte ein "sofortiges Ende der Gewalt" gegen die christliche Gemeinschaft und ihren Schutz durch die Übergangsregierung.



Herr Westerwelle bitte erklären Sie mir wie diese Quadratur des Kreises funktionieren soll.
Sie fordern die ägyptische Übergangsregierung auf die Gewalt gegen die Muslimbrüder einzustellen. Anderseits wird die ägyptische Regierung aufgefordert alles zum Schutz der Bevölkerung und speziell der Christen gegen die gewaltsamen Übergriffe der Extremisten zu tun. Wie sollen dies die ägyptischen Sicherheitskräfte bewerkstelligen. Sollen sie mit einer weißen Fahne zu den Terroristen hingehen und einen schönen Grüß von der Regierung bestellen und sie möchten doch bitte die Christen in Frieden lassen. Sicher stimmen Sie mir zu, dass dies nicht das geeignete Mittel ist. Wenn aber die ägyptische Regierung zum Schutz der Bevölkerung gegen die Extremisten vorgeht und die verhaftet, die Hass und Gewalt predigen und zum Märtyrertum aufrufen, fordern sie wieder die ägyptische Regierung auf die Gewalt einzustellen und alle politischen Gefangenen frei zu lassen.
Weiter sprechen Sie eine Reisewarnungen wegen den Unruhen aus, gegen die die Regierung vorgehen soll, aber nicht darf, und entziehen damit vielen oft jungen Ägypterinnen und Ägyptern ihre Lebensgrundlage und Zukunftsperspektive. Dies, wo es inzwischen bekannt ist, dass Menschen, die keine Zukunftsperspektive haben anfällig sind für Hassprediger und eher bereit sind Märtyrer zu sein. Die verheerende Reihe von Selbstmordattentaten belegt dies doch zur genüge.

Herr Westerwelle, sie sind der Politiker und Außenminister. Sie verstehen das Geschäft. Ich und viele meiner Freunde verstehen das aber nicht mehr. Bitte erklären Sie es uns, auch im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl. 

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Müller

PS: Herr Westerwelle mit gleicher Post habe ich diesen Brief an Sie in meinem Blog veröffentlicht.
Da können Sie auch noch viele andere Dinge lesen, wenn es Ihre Zeit erlaubt. 

http://schwabenblogger.blogspot.de/2013/08/offener-brief-herr-westerwelle-wie.html





Samstag, 24. August 2013

Petition an Außenminister Guido Westerwelle.



Da es unseren ägyptischen Freunden wenig hilft, wenn wir fleißig schimpfen und darüber klagen, dass wir nicht mehr nach Ägypten reisen können, habe ich eine Petition an Herr Westerwelle verfasst, in der ich ihn auffordere die Reisewarnung nach Ägypten zu korrigieren. Sie hat zu schweren existentiellen Bedrohung der Ägypter in der Region geführt. Die durch die Stornierungswelle der Reiseveranstalter ausgelöste Stornierungswelle zwingt viele Reisewillige gegen ihren Willen auf ihren Urlaub zu verzichten. Die Warnung vor Reisen in die Touristikgebiete am Roten Meer entspricht einer versteckten wirtschaftlichen Sanktion und muss sofort zurückgenommen werden.

Bitte unterstützt rege diese Petition um Druck auf unsere Politiker auszuüben. Bitte den nachfolgenden Link aufrufen. 


Danke!

Freitag, 23. August 2013

Warum mein Herz für Ägypten schlägt

Flagge Ägypten


Als wir 2012 unsere Reise nach Ägypten buchten, stand nach einem wegen Krankheit ausgefallenem Urlaub nur der Wunsch nach viel Sonne und Erholung im Vordergrund. Da wir Mitte September Urlaub hatten bot sich als sonnensicheres Urlaubsland Ägypten an.
Meine Skepsis war groß und ich forschte im Internet nach dem Hotel, welches wir gebucht hatten. Ich fand einige Informationen und eine Fangruppe des Hotels. Ich fand sehr Positives und auch Negatives. Teilweise wurden wir vor dem Hotel gewarnt und aufgefordert umzubuchen. Eher mit gemischten Gefühlen flog ich am 17. September 2012 das erste Mal in meinem Leben nach Ägypten.

Die erste angenehme Überraschung erlebte ich am Flughafen. Die Geschwindigkeit mit der die ankommenden Urlauber abgefertigt wurden war einfach klasse. Ich hatte in Deutschland noch nie einen Beamten so schnell arbeiten sehen wie der, der in Hurghada die Pässe abgestempelt hatte.

Dann Transfer und Ankunft am Ziel dem Alf Leila Wa Leila 1001 Nacht!

Die zauberhafte Fassade des Alf Leila Wa Leila

Unser erster Eindruck war Begeisterung. Nachdem ich erfolgreich verhindert habe, dass unser Gepäck ins Hotel gebracht wird (danke, das mach ich schon selber, meinen Koffer geb ich nicht aus der Hand) gelangten wir zur Rezeption und gaben unsere Papiere ab. Wir möchten uns doch bitte zehn Minuten gedulden. Meine erste Bekanntschaft mit den ägyptischen zehn Minuten. Erst später Begriff ich, dass in Ägypten zehn Minuten ein variables Zeitmaß ist. Es kann mal nur zwei Minuten, aber auch mal ne halbe Stunde sein. Das ist egal, Hauptsache es wird gemacht und darauf kann man sich verlassen, hundertprozentig.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich das noch nicht begriffen und.....zehn Minuten sind aber schon lange um ......wie lange das wohl noch dauern mag.....hmmmmm........und dann bekamen wir unseren Zimmerschlüssel und die Enttäuschung stand mir in´s Gesicht geschrieben. Die Zimmernummer hatte keine 4 sondern eine 2 vorne. Wir waren geimpft, dass der 400er Bereich das non plus ultra ist und der Rest eher mit Vorsicht zu genießen ist. Wir gingen dann halt mal da hin. Meinen Koffer konnte ich zu dem Zeitpunkt schon aus der Hand geben und zum Zimmer bringen lassen. (Kleiner Fortschritt)
Der Aufgang zu den 200er Zimmern


Der 200er Flur
Das Zimmer 



Der Ausblick
Erste Lektion gelernt! Ich kann allen empfehlen die ins Alf Leila Wa Leila fahren. Tut Euch nicht den Stress mit den Zimmern an. Sie sind alle schön. Wir haben uns im 200er Bereich sehr wohl gefühlt.

Nun ging es auf Erkundungstour:

















 Da wir von der Schönheit der Anlage sprachlos waren, keine Kommentare zu den Bidern.



Dann Essen! Mir hat es immer geschmeckt. Meine Waage zu Hause hatte dann auch noch was von meinem Urlaub. Sie fand ihn eher belastend.

Am nächsten Tag zum Strand!
Zuerst mal Ärger. Ich stelle mir meine Liegen selber hin und meine Handtücher lege ich mir selber auf die Liege. Da brauche ich keine Hilfe!

Also ich bin da nicht so weis sondern habe ein T-Shirt an, da ich mich stundenlang auf dem Wasser treiben ließ um den Fischen zuzuschauen und mich von ihnen beknabbern zu lassen.

Nach Hurghada, bei Tag und bei Nacht!
Ägyptischer Musiker auf dem Glasbodenboot

Die koptische Kirche in Hurghada

Der Basar in Alt Hurghada

Die Moschee in Hurghada



Für mich ein Muss in Hurghada
Bei Sonnenaufgang nach Luxor!














Ein toller Reiseführer hatte uns begleitet. sein Humor war köstlich. Auch sehr satirisch gegenüber der damaligen Situation in Ägypten. Als wir durch das Niltal gefahren sind, sah man schon sehr ärmliche Häuser. Er machte uns dann auch darauf aufmerksam und meinte, dass die Häuser in Ägypten nicht schön aussehen würden. Aber wenn man dann mal in die Häuser reingehen würde....lange Pause.....da wäre es noch viel schlimmer. Oder später, als es darum ging ob man noch eine Bootsfahrt auf dem Nil machen solle, welche extra zu bezahlen war, fragte er spitzbübisch: Also sollen wir jetzt die Bootsfahrt machen oder sollen wir sie machen. Auf unsere fragenden Blicke hin meinte er: Tja so funktioniert die ägyptische Demokratie. Ja ich mochte ihn sehr unseren Räuberführer, denn wir waren seine Räuberchen.

Das Alf Leila Wa Leila bei Nacht!







Viele Bilder könnte ich noch zeigen, die Eindrücke von diesem Herrlichen Land und dem zauberhaften Hotel geben. Die Realität können sie nicht wiedergeben.

Aber es ist noch etwas anderes was mich von Ägypten und diesem Hotel begeistert. Es sind die Menschen und ihre Art zu Leben. Ich habe viele Menschen im Hotel kennengelernt, die sehr viel arbeiten. Trotzdem waren sie nicht gestresst und unfreundlich. Ich habe in meinem bisherigen Text immer selbstkritische Bemerkungen eingestreut, wie ich mir selbst das Leben schwer gemacht habe. Ich habe gelernt zu entschleunigen, die ägyptischen zehn Minuten zu akzeptieren und zu verinnerlichen. es war nicht zu meinem Schaden. Ich wurde entspannter und ruhiger. Ich lernte es, dass die Menschen bemüht waren mir meinen Urlaub so angenehm wie möglich zu machen und konnte dies mit der Zeit annehmen und genießen.

Es war toll, wenn wir Abends ins Restaurant kamen und unsere Getränke automatisch gebracht wurden, weil der Kellner sich gemerkt hatte was wir tranken.

Es war für mich zunächst sehr peinlich, als ich, müde von dem Ausflug nach Luxor im Restaurant beim späten Abendessen Ärger machte, weil ich der festen Meinung war, dass das Restaurant bereits geschlossen war. Ich begriff nicht, dass wir zu früh waren. Am nächsten Tag erst wurde mir klar, was ich da gemacht habe. Ich wurde im Restaurant freundlich begrüßt und alle lachten mir zu und fragten mich  ob es mir gut gehe und ob ich zufrieden wäre. Natürlich entschuldigte ich  mich, aber eigentlich wollte das niemand so recht hören. Es war mir keiner böse im Gegenteil hatte ich das Gefühl, dass man noch mehr um mich besorgt war.

Ein anderes Erlebnis war am Abend auf dem Platz vor dem Jazzclub. Es wurde gute Tanzmusik gespielt und der Platz war voll. Kein Sitzplatz war mehr frei. Wir wollten eben gehen, als uns ein Mitarbeiter des Hotels zurückhielt und veranlasste, dass ein zusätzlicher Tisch und Stühle herangeschafft wurden. Dies geschah aber nicht nur für uns sondern noch für ganz viele die ebenfalls keine Sitzgelegenheit hatten. Alle, ob Führungskraft oder einfacher Kellner haben angepackt und Tische und Stühle rangeschleppt.
Entschuldigung, mal deutsch gedacht, was hatten die davon. Wir sind alle All In Gäste. Es gibt deswegen keinen höheren Umsatz sondern eher höhere Kosten, wenn die Leute mehr trinken. Und das ist der Unterschied zwischen ägyptischer und deutscher Gastfreundschaft und ägyptischem und deutschem Dienstleistungsgedanken.

Zum Schluss noch ein Erlebnis am Tag der Abreise. Wir hatten uns bereits im Hotel bei unserem Kellner verabschiedet und gingen Richtung Lobby am marokkanischen Restaurant vorbei. Plötzlich klopfte jemand heftig an die Scheibe und ich blieb erschrocken stehen. Der Kellner, der morgens beim Frühstück für uns sorgte flitzte um die Ecke um sich zu Verabschieden. Er verabschiedete mich mit dem arabischen Bruderkuss. Ich war völlig überwältigt und ab da stand für mich fest: Ich komme wieder

Ohne Probleme ließ ich meinen Koffer zum Bus Richtung Flughafen bringen. Meine Frau wollte ihn erst selber bringen, weil sie nicht wollte, dass ich mich ärgere. Aber ich hatte viel für mein Leben gelernt und es hilft mir auch jetzt noch in meinem Alltag vieles anders angehen zu lassen und auch mal die ägyptischen zehn Minuten gelten zu lassen.

Vielleicht ist es etwas deutlich geworden, warum ich mit den Menschen in Ägypten derzeit so mitleide. Ich freue mich auf das Wiedersehen im September 2013 und werde alles tun, damit es klappt.